[Review] Bluebrixx Special 101306 - LKW Stuttgart, Feuerwehr 1629 AF HLF20
Verfasst: 21. Juli 2026 09:34
Das Review erschien erstmals am 05.01.2022 in der Noppensteinwelt. Das Set ist nicht mehr bei Bluebrixx erhältlich, die Bauanleitung ist aber noch verfügbar. Die Minifigur war natürlich nicht dabei und dient nur zum Größenvergleich.
Erscheinungsjahr: 2019
Preis damals: 24,95 Euro
Setnummer: 101306
Steineanzahl: 440
Der Alleskönner - in größer
Auch dieses Set nenne ich schon etwas länger mein eigen (Juli 2020). Aber auch hier möchte ich noch meine eigenen Erfahrungen und etwas Hintergundwissen ergänzen. [Anm.: Es gab damals bereits ein kurzes Review eines anderen Users.]
Die Infos rund um ein Hilfeleistungslöschfahrzeug habe ich bereits in meinem Review zum HLF 10 veröffentlicht. Diese haben auch grundsätzlich für einen HLF 20 bestand. Der Unterschied ist dabei nicht die Art der Beladung, sondern die Größe und die Menge. Werden bei einem HLF 10 eine Pumpe mit einem Nennförderlesitung von 1000 l pro Minute (bei 10 Bar) und mind 1000 l Wassertank gefordert, sind es bei einem HLF 20 bereits eine Pumpe mit einer Nennförderleistung von 2000 l pro Minute (bei 10 Bar) und mind. 1600 l Wassertank. Auch das Fahrgestell ermöglicht meist den Transport größerer Lasten, wodurch man einfach mehr Spielraum bei der Beladung hat. Bei einem HLF 10 wird höchstens ein zulässiges Gesamtgewicht von 14 t möglich, während ein HLF 20 bis zu 16 t als zulässiges Gesamtgewicht verkraften darf.
Der Bau
Es nadelte sich hier um ein Modell aus der frühen Charge, was bedeutet, sodass die Steinequalität größtenteils befriedigend war. Für einen stabilen Aufbau reichte es aus. Allerdings klemmen die Modified Plates für die vordere Achse eher schlecht und ich musste sie zusätzlich unterfüttern, damit das Fahrzeug stabil fahren kann.
Außenansicht
Die Produktbezeichnung liefert für das Fahrgestell genug Infos, um es eindeutig identifizieren zu können: Mecedes-Benz Atego 1629 AF. Beim Aufbauhersteller wird es schon etwas schwieriger, würde aber nach Durchsicht einiger Beispiele wieder auf Rosenbauer tippen. Dafür spricht die dargestellte Fensterkonfiguration und der leicht schräge Übergang vom Fahrerhaus auf den hinteren Aufbau. Ansonsten gilt: Bei der Gestaltung des Aufbaus, der Farbgebung und der Blaulichter gibt es viele Möglichkeiten.
Geht man von dieser Vorlage aus, finde ich, dass das Modell die wesentlichen Merkmale für den gewählten Maßstab gut einfängt. Im direkten Vergleich entdeckt man einige markante Designs wieder, zum Beipiel an der Front, dem bereits erwähnten oberen Übergang, dem unteren Verlauf des Aufbaus und die Darstellung der oberen Leiste samt Heck-Blaulicht.
Innenansicht
Beginnend beim ersten Gerätefach auf der Fahrerseite wird hier wohl eine Werkzeugkiste und darunter ein Lüfter dargestellt. Wobei ich beim Lüfter raten muss, aber sonst kommt mir einfach nichts in den Sinn, was halbwegs so aussähe.
Im mittleren Fach erkennt man dafür oben den Trennjäger recht einfach aner was die Kästen darunter darstellen sollen: Keine Ahnung. Vielleicht handelt es sich um angedeutete Schlauchtragekörbe, welche ebenfalls meist senkrecht aufgestellt verlastet werden.
Im letzten Fach würde ich das obere aufgrund der orangen Färbung als angedeutete Schleifkopftrage identifizieren. Darunter die Armaturen sollen dann wohl zur Heckpumpe gehören.
Am Heck befindet sich eine aufgehängte fahrbare Schlauchhaspel. In gewissermaßen sind diese fahrbaren Haspeln die Weiterentwicklung der früheren Schlauchhaspeln, welche man immer zu zweit tragen musste. Hier reicht nun eine Person, um die Haspel bequem abzuladen und zum Bestimmungsort zu fahren. Dabei kann auch gleichzeitig der Schlauch abgewickelt werden. Wie man erkennen kann, habe ich hier bereits einen meiner selbst erstellten Schläuche aufgewickelt.
Ansonsten erkennt man im Heck nicht viel an Beladung. Das wenige soll wohl die Pumpe mit ihren Anzeigen darstellen. Was mir am Heck nicht so gefällt, ist die dargestellte Heckwarneinrichtung, welche rote Tiles verwendet. Diese wären in Orange deutlich passender gewesen.
Auf der Beifahrerseite geht es links mit der Beladung für die Brandbekämpfung weiter. Man erkennt die Schnellangriffseinrichtung mit dem aufgewickelten Schlauch sowie darunter angedeutete Strahlrohre. Die gelben und blauen Round Plates würde iczh jetzt als weitere Anschlüsse für die Pumpe identifizieren.
Im mittleren Fach befinden sich dann die PA-Flaschen. Im letzten Fach dann Feuerwehräxte und dahinter ist sogar ein gelbes Stromaggregat angedeutet, welches aber nicht entnommen werden kann. Die kleineren roten Türen sollen an dieser Stelle wohl die Trittklappen andeuten, welche beim original aber natürlich nach unten klappen und nicht zur Seite. dadaurch wären dann die Gerätschaften im unteren Bereich leichter zugänglich.
In der Mannschaftskabine sind zwei Sitze vorhanden, es kann aber nur eine Figur Platz nehmen, wenn man das Dach auffummeln möchte. Leichter zugänglich ist der Fahrersitz.
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Modell zufrieden. Es fängt einiges vom Grunddesign des Originals ein und ist bei der Darstellung der Beladung schon sehr detailliert, auch wenn man nicht alle Details einwandfrei wiedererkennen kann. Es ist aber klar eine Beladung für die Technische Hilfeleistung und der Brandbekämpfung erkennbar. Auch die Darstellung der angehangenen Haspel finde ich gut. Kleiner Tipp: Diese kann auch ohne weiteres an das Modell des LF 20 von Bluebrixx angehangen werden, welches bereits eine entsprechende Vorrichtung besitzt, aber aus irgendwelchen Gründen keine Haspel. Oder man baut eine zweite nach.
Erscheinungsjahr: 2019
Preis damals: 24,95 Euro
Setnummer: 101306
Steineanzahl: 440
Der Alleskönner - in größer
Auch dieses Set nenne ich schon etwas länger mein eigen (Juli 2020). Aber auch hier möchte ich noch meine eigenen Erfahrungen und etwas Hintergundwissen ergänzen. [Anm.: Es gab damals bereits ein kurzes Review eines anderen Users.]
► Text anzeigen
Der Bau
Es nadelte sich hier um ein Modell aus der frühen Charge, was bedeutet, sodass die Steinequalität größtenteils befriedigend war. Für einen stabilen Aufbau reichte es aus. Allerdings klemmen die Modified Plates für die vordere Achse eher schlecht und ich musste sie zusätzlich unterfüttern, damit das Fahrzeug stabil fahren kann.
Außenansicht
Die Produktbezeichnung liefert für das Fahrgestell genug Infos, um es eindeutig identifizieren zu können: Mecedes-Benz Atego 1629 AF. Beim Aufbauhersteller wird es schon etwas schwieriger, würde aber nach Durchsicht einiger Beispiele wieder auf Rosenbauer tippen. Dafür spricht die dargestellte Fensterkonfiguration und der leicht schräge Übergang vom Fahrerhaus auf den hinteren Aufbau. Ansonsten gilt: Bei der Gestaltung des Aufbaus, der Farbgebung und der Blaulichter gibt es viele Möglichkeiten.
Geht man von dieser Vorlage aus, finde ich, dass das Modell die wesentlichen Merkmale für den gewählten Maßstab gut einfängt. Im direkten Vergleich entdeckt man einige markante Designs wieder, zum Beipiel an der Front, dem bereits erwähnten oberen Übergang, dem unteren Verlauf des Aufbaus und die Darstellung der oberen Leiste samt Heck-Blaulicht.
Innenansicht
Beginnend beim ersten Gerätefach auf der Fahrerseite wird hier wohl eine Werkzeugkiste und darunter ein Lüfter dargestellt. Wobei ich beim Lüfter raten muss, aber sonst kommt mir einfach nichts in den Sinn, was halbwegs so aussähe.
Im mittleren Fach erkennt man dafür oben den Trennjäger recht einfach aner was die Kästen darunter darstellen sollen: Keine Ahnung. Vielleicht handelt es sich um angedeutete Schlauchtragekörbe, welche ebenfalls meist senkrecht aufgestellt verlastet werden.
Im letzten Fach würde ich das obere aufgrund der orangen Färbung als angedeutete Schleifkopftrage identifizieren. Darunter die Armaturen sollen dann wohl zur Heckpumpe gehören.
Am Heck befindet sich eine aufgehängte fahrbare Schlauchhaspel. In gewissermaßen sind diese fahrbaren Haspeln die Weiterentwicklung der früheren Schlauchhaspeln, welche man immer zu zweit tragen musste. Hier reicht nun eine Person, um die Haspel bequem abzuladen und zum Bestimmungsort zu fahren. Dabei kann auch gleichzeitig der Schlauch abgewickelt werden. Wie man erkennen kann, habe ich hier bereits einen meiner selbst erstellten Schläuche aufgewickelt.
Ansonsten erkennt man im Heck nicht viel an Beladung. Das wenige soll wohl die Pumpe mit ihren Anzeigen darstellen. Was mir am Heck nicht so gefällt, ist die dargestellte Heckwarneinrichtung, welche rote Tiles verwendet. Diese wären in Orange deutlich passender gewesen.
Auf der Beifahrerseite geht es links mit der Beladung für die Brandbekämpfung weiter. Man erkennt die Schnellangriffseinrichtung mit dem aufgewickelten Schlauch sowie darunter angedeutete Strahlrohre. Die gelben und blauen Round Plates würde iczh jetzt als weitere Anschlüsse für die Pumpe identifizieren.
Im mittleren Fach befinden sich dann die PA-Flaschen. Im letzten Fach dann Feuerwehräxte und dahinter ist sogar ein gelbes Stromaggregat angedeutet, welches aber nicht entnommen werden kann. Die kleineren roten Türen sollen an dieser Stelle wohl die Trittklappen andeuten, welche beim original aber natürlich nach unten klappen und nicht zur Seite. dadaurch wären dann die Gerätschaften im unteren Bereich leichter zugänglich.
In der Mannschaftskabine sind zwei Sitze vorhanden, es kann aber nur eine Figur Platz nehmen, wenn man das Dach auffummeln möchte. Leichter zugänglich ist der Fahrersitz.
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Modell zufrieden. Es fängt einiges vom Grunddesign des Originals ein und ist bei der Darstellung der Beladung schon sehr detailliert, auch wenn man nicht alle Details einwandfrei wiedererkennen kann. Es ist aber klar eine Beladung für die Technische Hilfeleistung und der Brandbekämpfung erkennbar. Auch die Darstellung der angehangenen Haspel finde ich gut. Kleiner Tipp: Diese kann auch ohne weiteres an das Modell des LF 20 von Bluebrixx angehangen werden, welches bereits eine entsprechende Vorrichtung besitzt, aber aus irgendwelchen Gründen keine Haspel. Oder man baut eine zweite nach.