[Review] Rhein Neckar Tram (Stoneheap SH 2005)
Verfasst: 12. Juli 2026 14:55
Moderne Straßenbahn im 6W Format
1669 Teile
90€
2x95+78 Bauschritte
Transfer-Aufkleber für verschiedene Fahrtziele, alles andere ist bedruckt
Gedruckte Anleitung (kein PDF erhältlich).
Auspacken:
Das Modell kommt in einem wertigen Pappkarton zum aufklappen. Der Karton ist groß genug um das gebaute Modell darin verschwinden zu lassen. Die Box ist weitestgehend ohne Design, ein schönes Bild von einem Diorama wurde gut versteckt.
Zusammenbau:
- Keine Bauabschnitte. Dabei wäre es gerade bei diesem Modell besonders einfach gewesen, das Thema ein wenig zu entschärfen. Die beiden Wagons an den Enden sind identisch, dazu kommt ein Mittelwagon. Das hätte man prima in drei Gruppen aufteilen können.
Tip: Wenn du zwei Tüten mit identischem Inhalt findest, lege eine davon erstmal zur Seite.
- Nur für erfahrene Modellbauer geeignet. Besonders das Einsetzen der Frontscheibe erwies sich als sehr schwierig. Hier ist eine andere Reihenfolge sinnvoll (s. u.).
± Nix für Redundanz-Allergiker, die Endwagons sind identisch. Auch ansonsten gibt es viele sich wiederholende Teile (z. B. die Türen). Das liegt in der Natur der Sache.
± Die Anleitung ist handlich, ausreichend groß gedruckt und es gibt keinen störenden Hintergrund. Leider fehlen Angaben zu Teilegrößen (was bei Achsen und Stangen schmerzlich ist) und Farben (es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen Weiß und Transparent).
± Beim Mittelwagon muss man sich gleich am Anfang für eine von drei Varianten entscheiden. Ich habe mich für die motorisierte Variante entschieden. Wenn man die Motorisierung nicht gleich verbauen will, muss ein Batteriebox-Dummy eingebaut werden (Teile nicht beiliegend).
+ Am Ende hab ich rund 100 Teile übrig, das ist den verschiedenen Varianten des Mittelwagons geschuldet.
Das fertige Modell:
+ Das Modell sieht insgesamt sehr schick aus und ist ziemlich nahe am Original.
+ Die Drucke sind erstklassig.
- Die "Inneneinrichtung" überzeugt mich weniger. Ein paar mittig verbaute Sitze auf mehreren Ebenen? Kein Fahrstand?
- Bei den Türen hätte ich transparente Steine ohne Innenröhre bevorzugt.
± Die Windschutzscheibe vorne sieht nicht gut aus. Fairerweise muss ich zugeben, dass mir außer dem Einsatz eines speziellen Formteils keine bessere Lösung einfällt.
- Die Räder sind mit Einzelpins in Technikbausteinen befestigt. Bei der motorisierten Variante sind immerhin durchgehende Achsen verbaut. Schlechter geht's nicht. Der Rollwiderstand ist ziemlich hoch.
Sonstiges:
+ Die Teilequalität ist gut, ich habe keine Farbabweichung wahrgenommen.
+ Auch die Klemmkraft ist immer angemessen. Die einzige Ausnahme ist der Pantograph. Der steht nicht gerne.
- Die transparenten Teile sind teilweise etwas milchig.
± Das Abnehmen des Dachs ist beim Mittelwagon nicht vorgesehen. Bei den Endwagons ist das Dach nur aufgelegt.
± Ich habe keinen Fahrtest gemacht.
Fazit:
Wer mit den genannten Nachteilen leben kann, der ist hier richtig. Ein schönes Modell für die Vitrine.
Anmerkungen zu einzelnen Bauschritten:
• Allgemein: 1x1 Käseecken gibt's in 2 verschiedenen Varianten, mit 2/3 Bauhöhe und auch mit voller Bauhöhe. Das gleiche gilt für 1x2 Platten mit einer auf einer Seite aufgesetzten Schräge.
• Mittelwagon 1+10: 6er Achse (nur motorisierte Variante).
• Mittelwagon 5: Hier kommt die 7er Achse rein (nur motorisierte Variante).
• Mittelwagon 12: Das "Werkzeug" für die Bügelperlen liegt nicht bei. Eine blaue Stange 6L tut's auch.
• Mittelwagon 66-77: Dieses Teil wird nur benötigt, wenn weitere Mittelwagons eingebaut werden sollen. Die Baugruppe aus BS 78 wird bei der motorisierten Variante benötigt.
• Endwagon 87: Der Rollschuh kommt in die Lücke auf der rechten Fahrzeugseite (in der Anleitung nicht ersichtlich).
• Endwagon 101: Die Teile erstmal zur Seite legen. Beim Zusammenbau drauf achten, dass das Scharnieroberteil auf den Innennoppen der 2x4er Platten sitzt.
• Endwagon 120: Die Baugruppe erstmal zur Seite legen.
• Endwagon 121: Die 2x5er Platte ist weiß, nicht transparent.
• Endwagon 127: Zunächst die Fensterfront mit der Baugruppe aus Schritt 101 verbinden. Jetzt sollte sich das Ganze leicht in das verbaute Scharnierunterteil drücken lassen. Zum Schluss die Teile aus Schritt 120 aufsetzen.
1669 Teile
90€
2x95+78 Bauschritte
Transfer-Aufkleber für verschiedene Fahrtziele, alles andere ist bedruckt
Gedruckte Anleitung (kein PDF erhältlich).
Auspacken:
Das Modell kommt in einem wertigen Pappkarton zum aufklappen. Der Karton ist groß genug um das gebaute Modell darin verschwinden zu lassen. Die Box ist weitestgehend ohne Design, ein schönes Bild von einem Diorama wurde gut versteckt.
Zusammenbau:
- Keine Bauabschnitte. Dabei wäre es gerade bei diesem Modell besonders einfach gewesen, das Thema ein wenig zu entschärfen. Die beiden Wagons an den Enden sind identisch, dazu kommt ein Mittelwagon. Das hätte man prima in drei Gruppen aufteilen können.
Tip: Wenn du zwei Tüten mit identischem Inhalt findest, lege eine davon erstmal zur Seite.
- Nur für erfahrene Modellbauer geeignet. Besonders das Einsetzen der Frontscheibe erwies sich als sehr schwierig. Hier ist eine andere Reihenfolge sinnvoll (s. u.).
± Nix für Redundanz-Allergiker, die Endwagons sind identisch. Auch ansonsten gibt es viele sich wiederholende Teile (z. B. die Türen). Das liegt in der Natur der Sache.
± Die Anleitung ist handlich, ausreichend groß gedruckt und es gibt keinen störenden Hintergrund. Leider fehlen Angaben zu Teilegrößen (was bei Achsen und Stangen schmerzlich ist) und Farben (es gibt keinen wesentlichen Unterschied zwischen Weiß und Transparent).
± Beim Mittelwagon muss man sich gleich am Anfang für eine von drei Varianten entscheiden. Ich habe mich für die motorisierte Variante entschieden. Wenn man die Motorisierung nicht gleich verbauen will, muss ein Batteriebox-Dummy eingebaut werden (Teile nicht beiliegend).
+ Am Ende hab ich rund 100 Teile übrig, das ist den verschiedenen Varianten des Mittelwagons geschuldet.
Das fertige Modell:
+ Das Modell sieht insgesamt sehr schick aus und ist ziemlich nahe am Original.
+ Die Drucke sind erstklassig.
- Die "Inneneinrichtung" überzeugt mich weniger. Ein paar mittig verbaute Sitze auf mehreren Ebenen? Kein Fahrstand?
- Bei den Türen hätte ich transparente Steine ohne Innenröhre bevorzugt.
± Die Windschutzscheibe vorne sieht nicht gut aus. Fairerweise muss ich zugeben, dass mir außer dem Einsatz eines speziellen Formteils keine bessere Lösung einfällt.
- Die Räder sind mit Einzelpins in Technikbausteinen befestigt. Bei der motorisierten Variante sind immerhin durchgehende Achsen verbaut. Schlechter geht's nicht. Der Rollwiderstand ist ziemlich hoch.
Sonstiges:
+ Die Teilequalität ist gut, ich habe keine Farbabweichung wahrgenommen.
+ Auch die Klemmkraft ist immer angemessen. Die einzige Ausnahme ist der Pantograph. Der steht nicht gerne.
- Die transparenten Teile sind teilweise etwas milchig.
± Das Abnehmen des Dachs ist beim Mittelwagon nicht vorgesehen. Bei den Endwagons ist das Dach nur aufgelegt.
± Ich habe keinen Fahrtest gemacht.
Fazit:
Wer mit den genannten Nachteilen leben kann, der ist hier richtig. Ein schönes Modell für die Vitrine.
Anmerkungen zu einzelnen Bauschritten:
• Allgemein: 1x1 Käseecken gibt's in 2 verschiedenen Varianten, mit 2/3 Bauhöhe und auch mit voller Bauhöhe. Das gleiche gilt für 1x2 Platten mit einer auf einer Seite aufgesetzten Schräge.
• Mittelwagon 1+10: 6er Achse (nur motorisierte Variante).
• Mittelwagon 5: Hier kommt die 7er Achse rein (nur motorisierte Variante).
• Mittelwagon 12: Das "Werkzeug" für die Bügelperlen liegt nicht bei. Eine blaue Stange 6L tut's auch.
• Mittelwagon 66-77: Dieses Teil wird nur benötigt, wenn weitere Mittelwagons eingebaut werden sollen. Die Baugruppe aus BS 78 wird bei der motorisierten Variante benötigt.
• Endwagon 87: Der Rollschuh kommt in die Lücke auf der rechten Fahrzeugseite (in der Anleitung nicht ersichtlich).
• Endwagon 101: Die Teile erstmal zur Seite legen. Beim Zusammenbau drauf achten, dass das Scharnieroberteil auf den Innennoppen der 2x4er Platten sitzt.
• Endwagon 120: Die Baugruppe erstmal zur Seite legen.
• Endwagon 121: Die 2x5er Platte ist weiß, nicht transparent.
• Endwagon 127: Zunächst die Fensterfront mit der Baugruppe aus Schritt 101 verbinden. Jetzt sollte sich das Ganze leicht in das verbaute Scharnierunterteil drücken lassen. Zum Schluss die Teile aus Schritt 120 aufsetzen.