Erfolg der ausgefeilten Sets und MOCs im Vergleich
Verfasst: 20. Januar 2026 13:40
Ich war vorletzte Woche auf einem Community Treff, der zufällig bei mir im Dorf (!) statt fand (jemand aus der Steineloge zufällig hier im Forum?)
Dort hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Afol, der das Ganze Hobby schon ein paar Jahre betreibt. Und er hatte einen interessanten und ein bisschen deprimierenden Gedanken:
Die Alternativen Hersteller bedienen inzwischen "alle" die Themen , die Erwachsene interessieren. Und machen dies mit teilweise imposanten Sets (z.B. Burg Blaustein oder Astronmomenserie). Das heißt man kann sich sehr komplexe, große und erwachsene Sets kaufen und zu Hause hinstellen.
Ist man nun selbst MOCer und stellt aus, so war früher doch sehr klar: Alles, was steht und ausgestellt wird, ist "selbst" erdacht und gebaut. Heute weiß der Zuschauer nicht mehr, ob oder ob er/sie nicht ein gekauftes Set sieht. Und das nimmt doch etwas von der Stimmung: Die Burg ist ja ganz toll (man hat daran 100h + gebaut). Aber kennen sie die Burg Blaustein mit Drölf Erweiterungen?
Ich hatte einen kleinen Limesturm auf dem Treffen dabei. Da wurde ich auch gefragt: Ist der gekauft oder selbst gebaut? Könnte ich jetzt als Kompliment nehmen. Aber selbst Afols sind sich nicht mehr sicher.
Als weiteren Aspekt kommt hinzu, dass man online mit so dermaßen krassen Projekten konfrontiert wird, dass man die "einfachen" MOCs nicht mehr ganz so zu bewundern weiß. Weil da halt der Lego Masterbuilder, der das Hauptberuflich macht, Sachen zeigt und Bautechniken verwendet, die Otto Normalmocer nicht so beherrscht.
Findet ihr, es war früher einfacher, Andere von den eigenen MOCs zu begeistern? Oder ist es heute einfacher, denn man kann viel mehr Inspiration finden? Wird man heute mehr verglichen und hat es schwerer? Oder bringt die Öffentlichkeit viele Neue Ideen und Menschen an das Hobby heran?
(Sidequest: Musste man früher kreativer sein, um Dinge zu erschaffen? Oder kann man heute kreativer sein, weil es sooo viel mehr Streine und Varianten gibt?)
Dort hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Afol, der das Ganze Hobby schon ein paar Jahre betreibt. Und er hatte einen interessanten und ein bisschen deprimierenden Gedanken:
Die Alternativen Hersteller bedienen inzwischen "alle" die Themen , die Erwachsene interessieren. Und machen dies mit teilweise imposanten Sets (z.B. Burg Blaustein oder Astronmomenserie). Das heißt man kann sich sehr komplexe, große und erwachsene Sets kaufen und zu Hause hinstellen.
Ist man nun selbst MOCer und stellt aus, so war früher doch sehr klar: Alles, was steht und ausgestellt wird, ist "selbst" erdacht und gebaut. Heute weiß der Zuschauer nicht mehr, ob oder ob er/sie nicht ein gekauftes Set sieht. Und das nimmt doch etwas von der Stimmung: Die Burg ist ja ganz toll (man hat daran 100h + gebaut). Aber kennen sie die Burg Blaustein mit Drölf Erweiterungen?
Ich hatte einen kleinen Limesturm auf dem Treffen dabei. Da wurde ich auch gefragt: Ist der gekauft oder selbst gebaut? Könnte ich jetzt als Kompliment nehmen. Aber selbst Afols sind sich nicht mehr sicher.
Als weiteren Aspekt kommt hinzu, dass man online mit so dermaßen krassen Projekten konfrontiert wird, dass man die "einfachen" MOCs nicht mehr ganz so zu bewundern weiß. Weil da halt der Lego Masterbuilder, der das Hauptberuflich macht, Sachen zeigt und Bautechniken verwendet, die Otto Normalmocer nicht so beherrscht.
Findet ihr, es war früher einfacher, Andere von den eigenen MOCs zu begeistern? Oder ist es heute einfacher, denn man kann viel mehr Inspiration finden? Wird man heute mehr verglichen und hat es schwerer? Oder bringt die Öffentlichkeit viele Neue Ideen und Menschen an das Hobby heran?
(Sidequest: Musste man früher kreativer sein, um Dinge zu erschaffen? Oder kann man heute kreativer sein, weil es sooo viel mehr Streine und Varianten gibt?)