Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
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Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
Willst Du diese Formen denn nicht gleich als Design anmelden?
- Dorothea Williams
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Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
@EmailFiltering
Eher nicht. Vom Thema Designschutz halte ich nicht viel.
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- MOC-Bauer
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Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
Ich zwar - zumindest wie hier bei den Klemmbausteinen - auch nicht wirklich, doch sollte man diese dänische Firma mit ihren eigenen Waffen schlagen. Je mehr de facto banale, weil systembedingt so mögliche und zu erwartende Teilevarianten geschützt werden (mir fehlen leider die Mittel dafür; vielleicht sollte man ein Crowdfunding dafür starten), desto eher hört der Spuk ganz von alleine auf! Wenn die "Community" diese geschützten Teile dann de facto zur open source erklärt oder gegen einen symbolischen Betrag (oder auch eine Spende an z.B. das Rote Kreuz) an jeden Interessenten lizenziert haben wir schon alle gewonnen.
- Dorothea Williams
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Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
@EmailFiltering
Diese Idee ist durchaus naheliegend. Jedoch müßte zumindest ich mich dann exakt jenes Systemes bedienen, welches ich von Grund auf ablehne. Insofern muß die Kommunarde bei einem etwaigen Vorhaben ohne mein Dazutun auskommen.
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mkellermann73
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Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
Hallo zusammen,
mal ne ganz praktische Frage von jemandem, der nur zum Mitlesen hier ist: Wie sauber kriegt ihr die Noppen und Hohlstuds aus dem FDM-Drucker eigentlich hin, dass die Klemmkraft halbwegs zu echten Steinen passt? Ich schätze mal, ohne Nacharbeit mit Feile oder Schleifleinen geht da wenig, oder druckt ihr einfach mit 0,08 mm Layerhöhe und gut ist.
Gruß Matthias
mal ne ganz praktische Frage von jemandem, der nur zum Mitlesen hier ist: Wie sauber kriegt ihr die Noppen und Hohlstuds aus dem FDM-Drucker eigentlich hin, dass die Klemmkraft halbwegs zu echten Steinen passt? Ich schätze mal, ohne Nacharbeit mit Feile oder Schleifleinen geht da wenig, oder druckt ihr einfach mit 0,08 mm Layerhöhe und gut ist.
Gruß Matthias
Re: Custom-Bauteile (aus dem 3D-Drucker)
Der Trick ist, das Druckerprofil selbst so anzupassen, dass man nicht mehr mit der Feile drangehen muss.
Die Layerhöhe ist nur wenig entscheidend bei der Klemmkraft.
Beim Auftragen des Filamants pilzt sich der Strang auf und wird breiter. Dieses Aufpilzen bringt eine Abweichung von der gewünschten Breite und damit der Klemmkraft. Das kann man beim Drucker einstellen, aber das ist recht diffizil. weil abhängig von unangenehm vielen anderen Parametern. Ich weiss grad nicht, wie der Parameter heisst, aber meist ist es einfacher, einfach einen Stein zu drucken und mit einer Schieblehre oder Mikrometerschraube zu messen, wie weit die gedruckte Breite von der gewünschten abweicht und wie gut die Klemmkraft ist. Rinse and repeat.
Ändert man das Filament, den Nozzledurchmesser, die Druckhöhe, die Geschwindigkeit, den Fluss, etc. gehts wieder von vorne los. Schnell mal nen Stein zu drucken ist nicht.
Am besten fährst du mbMn mit Direct Drive und Pressure Advance, da dadurch der Druck in der Nozzle konstant bleibt und dein Filamentstrang immer gleich aufpilzt.
Gleichzeitig sollte dein Drucker natürlich stabil und nicht zu gross sein. Stabil = weniger Schwingungen. kleiner = weniger Abweichung.
Ich habe selber auch schon Steine gedruckt. Dafür baut man sich eine kleine Vorlage: Ein Streifen mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers. Dann schaust du, welches Loch angenehm auf ne Noppe passt. Damals habe ich die Löcher natürlich so gross wie die Noppe gemacht... Ich war jung und unbedarft. Nachdem ich die Löcher auf die Noppe gedrückt hatte, konnte ich den Legostein wegschmeissen. Mit ein bissl mehr Erfahrung kannst du sogar ein besseres Klemmerlebnis als bei Lego erzeugen. Ich habe festgestellt, dass 20 µm einen Unterschied ausmachen können.
Die Layerhöhe ist nur wenig entscheidend bei der Klemmkraft.
Beim Auftragen des Filamants pilzt sich der Strang auf und wird breiter. Dieses Aufpilzen bringt eine Abweichung von der gewünschten Breite und damit der Klemmkraft. Das kann man beim Drucker einstellen, aber das ist recht diffizil. weil abhängig von unangenehm vielen anderen Parametern. Ich weiss grad nicht, wie der Parameter heisst, aber meist ist es einfacher, einfach einen Stein zu drucken und mit einer Schieblehre oder Mikrometerschraube zu messen, wie weit die gedruckte Breite von der gewünschten abweicht und wie gut die Klemmkraft ist. Rinse and repeat.
Ändert man das Filament, den Nozzledurchmesser, die Druckhöhe, die Geschwindigkeit, den Fluss, etc. gehts wieder von vorne los. Schnell mal nen Stein zu drucken ist nicht.
Am besten fährst du mbMn mit Direct Drive und Pressure Advance, da dadurch der Druck in der Nozzle konstant bleibt und dein Filamentstrang immer gleich aufpilzt.
Gleichzeitig sollte dein Drucker natürlich stabil und nicht zu gross sein. Stabil = weniger Schwingungen. kleiner = weniger Abweichung.
Ich habe selber auch schon Steine gedruckt. Dafür baut man sich eine kleine Vorlage: Ein Streifen mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers. Dann schaust du, welches Loch angenehm auf ne Noppe passt. Damals habe ich die Löcher natürlich so gross wie die Noppe gemacht... Ich war jung und unbedarft. Nachdem ich die Löcher auf die Noppe gedrückt hatte, konnte ich den Legostein wegschmeissen. Mit ein bissl mehr Erfahrung kannst du sogar ein besseres Klemmerlebnis als bei Lego erzeugen. Ich habe festgestellt, dass 20 µm einen Unterschied ausmachen können.